Wonder Woman – Für mehr Frauen-Power im Kino

© 2017 Warner Bros. Entertainment Inc.

Es war endlich so weit. Jahrelang haben wir auf den großen Superheldinnen-Blockbuster gewartet. Monatelang waren wir gespannt, ob der Film hält, was die Trailer versprachen. Und schließlich hatte das Warten ein Ende. Wir waren zwar spät dran, aber wir haben es noch geschafft, uns Wonder Woman im Kino anzusehen. Und es hat sich gelohnt.


DC stellt (endlich) vor: Wonder Woman

Nachdem sie ihren ersten Auftritt bereits in Batman vs. Superman hatte, waren wir mehr als gespannt, was Zack Snyder aus Diana rausholt. Immerhin war dieser erste Auftritt ziemlich vielversprechend, da sie einer der wenigen guten Aspekte in dem sonst enttäuschenden Film war. Nun durften wir also die Geschichte der Amazonenprinzessin kennenlernen. Aufgewachsen auf der paradisischen Insel Themyscira, fernab von jeglicher Zivilisation, lernt sie alles über die alten griechischen Götter und wird zur Kriegerin ausgebildet. Und das, obwohl ihre Heimat mehr als friedlich ist und der Krieg eine weit entfernte Sorge zu sein scheint – bis eines Tages der Brite Steve Trevor aus Themyscira auftaucht und von Krieg und Verderben erzählt. Das ist das Stichwort für Diana aufzubrechen und dem Kriegsgott Ares endlich den Garaus zu machen.

Gal Gadot als Wonder Woman

Auch wenn viele meinen, dass Gal Gadot zu schlank für die Rolle der Amazonenprinzessin ist, erledigt sie ihren Job ausgesprochen gut. Meiner Meinung nach passt sie perfekt in diese Rolle, nicht nur äußerlich. Sie schafft es, diese starke Power-Frau mit Superkräften und eine naive Fremde, die sich in der neuen Welt nicht auskennt, in einer Figur zu vereinen und glaubhaft darzustellen. Und zwar so, dass Diana mir den ganzen Film über wirklich sympathisch ist.

Mitreißende Action

Die Kampfszenen sind der Hammer. Sie sind voll mit Action, gelungenen Choreografien, Explosionen, Zerstörung und Heldentum – so wie es in einem Actionfilm eben sein muss. Die Kampfchoreografien passen perfekt zum Film, denn anders als in vielen Superhelden-Filmen oder -Serien gibt es nichts, das an Fernost oder Klischee-Geboxe erinnert. Bei Wonder Woman kämpfen die Frauen so, wie man es sich von Amazonen vorstellt – voller Wucht, aber doch irgendwie grazil.

Ein Hauch zu viel Kitsch

Und nach all der Begeisterung kommt dann doch wieder der Kitsch. Immer dieser Kitsch. Dazu gehören nicht nur Szenen, die sie gerne hätten weglassen können, sondern auch verschiedene Kameraeinstellungen, wie suuuuuper langsame Close Ups, die den Moment vielleicht nicht direkt kaputt machen, mich persönlich aber gestört haben. Die Dialoge waren überraschenderweise nur selten das Problem (und das sogar in der deutschen Synchro). Was zudem Enttäuschung hervorgerufen hat, war der Endkampf. Der Film strotzt nur so vor großartigen Kampfszenen und im Vergleich dazu war der finale Fight irgendwie … lame. Kaum coole Choreo, hier hat man sich dann doch wieder etwas sehr auf CGI verlassen. Generell kam mir der Kampf etwas zu früh, auch wenn ich irgendwie verstehen kann, warum es so gemacht wurde, wie es gemacht wurde.


Fazit

Author Bananepic
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