Game of Thrones – Staffel 6

Game of Thrones Staffel 6
© Game of Thrones, HBO

Dömdömdödödömdömdödödömdömdödödömdöm.

Ein paar schöne Monate waren’s, doch es ist so schnell vorbei wie es angefangen hat. Diese Woche kam die letzte Folge der sechsten Staffel Game of Thrones und sie hat mit einem Knall geendet. Nach so einem Finale kann ich meine Begeisterung einfach nicht nicht teilen! Da ich das alles aber so spoilerfrei wie möglich halten möchte, muss ich mich etwas grob halten. (Ihr seid auf der sicheren Seite, wenn ihr die Staffel bereits gesehen habt).


Wer überlebt? Wer stirbt?

Das Ende der fünften Staffel hat einige Fragen offen gehalten. (ACHTUNG SPOILER zu Staffel 5). „Wie konnten sie ihm das antun?!“, „Ist sie blind? Ist sie tot?“, „Stirbt man bei so einem Fall? Oder bricht man sich nur jegliche Knochen?“, „Wo ist die denn jetzt wieder gelandet?“, und viele mehr. Keine Sorge, Staffel 6 hat sie alle beantwortet. Zufriedenstellend.

Tatsächlich hat das Thema Jon Snow mich Anfang der Staffel etwas enttäuscht. Es war einfach klar, dass das passiert, was passiert ist. Viel zu offensichtlich. Aber naja. Nicht das, was ich mir heimlich gewünscht habe aber okay.

Charakterentwicklung

Game of Thrones hat noch nie so viel Charakterentwicklung wie in dieser Staffel geboten. Ich bin fasziniert davon wie verändert (größtenteils zum Positiven) sich einige Charakter in der aktuellsten Staffel haben. Nachdem Daenerys in der fünften Staffel mit vielen Sachen zu kämpfen hatte, die sie etwas vom Weg abkommen ließen, ist sie (erneut) wie ein Phoenix aus der Asche auferstanden und gen Himmel gestiegen. Wisst ihr noch wie sie damals das rohe Herz gegessen hat oder mit ihren neugeborenen Drachen aus den Flammen trat? Sie ist wieder so cool wie damals!

Aber auch Sansa und Arya haben sich großartig weiterentwickelt. Arya habe ich schon immer geliebt und ich bin so richtig stolz auf die kleine, mit oder ohne Namen. Sansa hingegen konnte ich nie so wirklich leiden, doch das hat sich in dieser Staffel geändert. Sie ist erwachsen geworden, weiß was sie will und weiß was sie tun muss, um ihre Ziele zu erreichen. Und all das ohne ihre Verzogene-Göre-Allüren.

Cersei musste in der Vergangenheit schon einiges durchstehen. Und auch jetzt hat sie es nicht leicht. Doch sie lässt sich nicht unterkriegen und wird nur noch grausamer und angsteinflößender. So sehr diese Figur gehasst und gefürchtet wird, sie fasziniert mich und ich freue mich jede Folge aufs neue zu sehen, wie sie ihren Feinden das Leben zur Hölle macht. (Und dieses schwarze Gewand/Kleid/Rüstung am Ende sieht einfach großartig aus).

Gelungener Abschluss

Eigentlich hat mir in dieser Staffel jede Folge gefallen. Natürlich waren einige etwas mehr und andere etwas weniger spannend. Doch jede einzelne hat ihren Beitrag zu den zwei großen finalen Folgen beigetragen. Die letzten beiden Episoden waren der Hammer. Jede Menge Spannung, perfekt eingefangene Stimmung, Action, Wut und Freude. Ja ihr lest richtig: FREUDE. Endlich gibt es diesen Schimmer, diesen Lichtblick am Game-of-Thrones-Horizont (gefolgt von dunklen, kalten Wintersturmwolken). Endlich geht man mit einem positiven Gefühl aus einer Staffel heraus. Endlich ist man gespannt und freut sich darauf, wie die Heldinnen und Helden die Welt retten werden. Endlich ist es nicht nur „Oh shit, ihr werdet alle sterben.“ Und endlich

(ACHTUNG MAJOR SPOILER ALERT, NICHT WEITER LESEN, WENN IHR DIE STAFFEL NICHT GESEHEN HABT. ICH HAB EUCH GEWARNT UND FÜLLE EINE PAAR ZEILEN, DAMIT MAN NICHT EINFACH AUS VERSEHEN WEITERLIEST. LALALALALALALALALALALALALALALALALALALALALALALALALALALALALALALALALALALALALALALALALALALALALALALA. WEHE EINER BESCHWERT SICH BEI MIR!!!!) endlich ist Ramsay Bolton tot. Das hat auch lang genug gedauert.


Fazit

P.S.: Warum braucht Daenerys so viele Schiffe, wenn es Teleporter gibt, mit denen man sich ganz einfach von Stadt zu Stadt teleportieren kann??

Ist meistens als Drow Warlock unterwegs, versucht sich aber hin und wieder auch mal hinter dem Spielleiter-Schirm. Egal ob bei Dungeons & Dragons, Vampire the Masquerade oder Paranoia - so viele Möglichkeiten und so wenig Zeit. Und nein, es gibt nicht zu VIELE Würfel!

Author Bananepic
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