The Man in the High Castle – Leute, es ist ein Buch

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„The Man in the High Castle“ by Philip K. Dick

Seit ich das erste Mal von „The Man in the High Castle“ gehört habe, hat mich die Idee dahinter interessiert. Nun habe ich bei einem „kleinen“ Bücherbummel gesehen, dass „The Man in the High Castle“ eigentlich ein Buch von Philip K. Dick ist, da musste ich einfach zuschlagen. Ca. 250 Seiten später und ich bin immer noch ein bisschen durcheinander. Danke, Herr Dick.


Was wäre, wenn…

„The Man in the High Castle“ beantwortet die Frage, was wäre, wenn die Alliierten den 2.Weltkrieg verloren hätten. Japan und Deutschland teilen sich den amerikanischen Kontinent und auch der Rest der Welt ist zwischen den beiden Siegern aufgeteilt. Da „The Man in the High Castle“ jedoch in Amerika spielt, sehen wir in erster Linie, was hier passiert. San Francisco ist eine der Städte, die in japanischer Hand liegen. Alte amerikanische Schmuckststücke und Sammlergüter gelten nun als Artefakte, die von reichen Japanern gesammelt werden. Die Amerikaner und Japaner nutzen das sogenannte I Ching, um sich ihre Zukunft vorauszusagen und  zu entscheiden, was sie tun werden. „The Grasshopper“ ist das Buch, das in aller Munde ist. Es stellt eine Welt dar, in der die Alliierten gewonnen haben … Na, fühlt ihr euch auch schon Meta?

Sprache ist gebrochen Englisch, Welt ist okay

Phillip K. Dick hat sich dazu entschieden, das ganze Buch in einer Art gebrochenem Englisch zu schreiben. Es scheint die Tatsache zu verdeutlichen, dass die Japaner Amerika übernommen haben und sogar die Einheimischen beginnen das gebrochene Englisch ihrer Besetzer zu übernehmen. Die Welt an sich, nun ja, sie ist gar nicht so dystopisch, wie man denken würde, zumindest wenn man weiß ist. Natürlich sind die Ideologien des Reichs immer noch in vollem Gange. Farbige existieren kaum noch, da diese zurück nach Afrika geschickt wurden oder erneut als Sklaven dienen. Juden existieren ebenfalls kaum noch. Den Japanern ist diese Volksgruppe relativ egal, da sie jedoch mit dem Reich zusammenarbeiten, werden diese häufig dorthin zurück geschickt und kehren nicht wieder.

Die Geschichte

Um ehrlich zu sein, ich möchte gar nichts von der Geschichte an sich vorweg nehmen. Das Buch hat eine Menge unterschiedlicher, interessante Charakter, eine Welt im Wandel. Es fühlt sich an, als würde man eine gewisse Zeit in dieser Welt leben und doch passiert nicht sehr viel. Es ist keine typische, dystopische Geschichte. Viel mehr erleben wir diese Welt durch die Augen verschiedener Charaktere. Die Geschichten sind aufregend.


Fazit

Hmm, ich sollte mal die nächste Runde vorbereiten. Welches Regelwerk sollte ich nutzen? Welche Monster könnte ich auf die Helden hetzen? Uuuhh, eine neue Folge meines K-Dramas startet. Naja, mache ich die Vorbereitungen später . . .

Author Avola
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