Gamescom 2016: Grüße aus dem Paradies 2/2

gamescom-2016-logo

Um 18 Uhr ließ die Gamescom 2016 am Sonntagabend den Vorhang fallen und beendete offiziell das Gaming-Event für Klein und Groß. Wir haben es trotz der furchtbaren Verkehrsführung in Köln und nach 6 Stunden Fahrt wieder ins heimische Hamburg geschafft, die schmerzenden Füße hochgelegt und die restlichen Tage der Messe in diesem Beitrag für euch zusammen gefasst.


Horizon Zero Dawn

Für alle, die die E3 im Juni verfolgt haben, wird die Präsentation auf der Gamescom in Köln keine Überraschungen bereitgehalten haben. Das ist zwar durchaus schade, lässt sich mit dem Blick auf das gezeigte Gameplay-Material ohne Probleme wegstecken. In der Präsentation haben Guerilla Games und Sony uns mit in die Welt von Hauptprotagonistin Aloy genommen und uns die feine Luft einer Welt schnuppern lassen, in denen wilde Maschinen die vorherrschende Lebensform sind und die Menschen in kleinere Stämme zurück gestutzt haben.

Ähnlich wie in Los Angeles zeigte man uns auch hierzulande, wie Kampfsystem, Menü und Karte funktionieren und gab anhand eines starken Endbosses einen Vorgeschmack auf den durchaus knackigen Schwierigkeitsgrad. Bei einer kleinen Session habe ich persönlich Hand an das Spiel angelegt und durfte ausgiebig die Landschaft erkunden, selbst den Bogen nutzen und mir ein Mount erjagen.

Dabei fand ich, dass sowohl Menüführung als auch Kampfgeschehen und -handlung überzeugen konnten. Obwohl die Steuerung in allen Belangen recht einfach wirkt, offenbaren sich komplexe Möglichkeiten, die je nach Spielstil variieren und Horizon Dawn Zero damit für jeden zu einem sehr individuellen Erlebnis machen können. Mich hat der Titel überzeugt – ich spare bereits fleißig, um direkt zum Release zuschlagen zu können.

Release: 28. Februar 2017 / PS4


South Park – Die rektakuläre Zerreißprobe

Nachdem mich der Vorgänger von meiner anfänglichen Skepsis befreit hat und mich mit feinstem Pipi-Kaka-Humor begeistern konnte, tritt die Fortsetzung von South Park in ziemlich große Fußstapfen, die es auszufüllen gilt. Aber wer ein Freund dieses Universums ist und über die Nazi-Zombies, Alien-Experimente und alle anderen schrägen Dinge aus dem ersten Teil herzlich lachen konnte, wird sich in South Park – Die rektakuläre Zerreißprobe sofort verlieben.

Statt High Fantasy winkt uns im zweiten Teil des Franchise eine Welt voller Superhelden – und natürlich Superschurken! Als Douchebag, das neue Nachbarskind, müssen wir wohl oder übel unsere Krone niederlegen und uns in eines unser Alter Ego verwandeln, von denen im späteren Spiel sage und schreibe 14 Stück zur Verfügung stehen sollen. Von all diesen Klassen wurde auf der Gamescom allerdings nur eine präsentiert: der Speedster. Zeit, mit mordsmäßiger Geschwindigkeit gegen das Team von Professor Chaos anzutreten, ihnen den Arsch zu versohlen und unseren Helden-Trupp die Vorherrschaft über die Stadt zu sichern.

Als wäre das nicht alles schön und aufregend genug, setzt Ubisoft dem Ganzen noch eine Kirsche obendrauf und holte die Nosulus Rift aus der amüsanten Werbekampagne in die Realität. Ja, ihr habt richtig gehört: Dieses kleine Gerät, das vor einiger Zeit in einem Trailer für allgemeine Belustigung sorgte, gibt es tatsächlich – und es funktioniert. Als eine der wenigen, die die Ehre hatten, die Nosulus Rift in Kombination mit South Park auszuprobieren, kann ich nur so viel zu diesem Erlebnis sagen: Ekelhaft. Ohne Witz.

Als ich im Rahmen eines Minispiels einen richtig fiesen Haufen in die Kloschüssel rammen musste, hätte mich der urplötzliche Gestank aus dem Gadget beinahe das Bewusstsein gekostet. Wenn es ein Gerät gibt, das zu diesem Spiel passt, dann die Nosulus Rift. Aber mehr noch: Wer den Gedanken hinter dieser technischen Erfindung weiterspinnt, wird schnell das Potenzial dahinter erkennen und all die Möglichkeiten, die sich daraus für die Zukunft des Gamings ergeben könnten. Noch ist das Gerät nicht für den öffentlichen Markt geplant – aber was nicht ist, kann ja noch werden!

Release: 6. Dezember 2016 / PS4, Xbox One, PC


The Last Guardian

ENDLICH. Nach Jahren des Wartens sendet Sony das endgültige Lebenszeichen für The Last Guardian und ließ einige auserkorene Seelen das erste Mal den Controller in die Hand nehmen. Auch ich durfte mir die ersten 40 Minuten des heiß ersehnten Titels reinziehen und herausfinden, ob sich meine Geduld bisher ausgezahlt hat.

Einen kleinen Dämpfer gibt es allerdings schon vorweg, denn The Last Guardian bewegt sich optisch nicht unbedingt auf höchstem Niveau. Leider sieht man dem Titel ganz deutlich an, dass er ewig in der Entwicklung gesteckt und demnach einige technische Neuerungen nicht ganz mitbekommen hat, was sich zuerst im undefinierten und etwas leblosen Gesicht des Hauptprotanonisten äußert. Auch die Steuerung ist nicht ganz sauber, hakelt und sorgte dafür, dass ich für das Erklimmen einer Wand selbst mit Tricos Hilfe mehrere Minuten gebraucht habe.

Nun aber zu den schönen Dingen des Spiels. Nach dem Vorgeschmack von Gameplay und Storyansatz bin ich restlos davon überzeugt, dass The Last Guardian unheimlich viel Potenzial besitzt und seine Spieler problemlos emotional binden wird. Der Hauptgrund dafür ist die einfühlsame Synchronisation, Tricos spielerisches, glaubhaftes Verhalten und ein tiefes Gefühl von Empathie, das zwischen den beiden Figuren herrscht. Schließlich finden sich beide ohne Erinnerung in einer Höhle wieder, die sie nur dann verlassen können, wenn sie zusammen arbeiten.

Trico ist anfangs gar nicht von uns begeistert und lässt das Tier in sich raus. Er schnappt nach uns, sobald wir uns ihm nähern oder versuchen, seine Fesseln abzunehmen. Erst das Entfernen eines Speers, der in seiner Flanke steckt, und das Beschaffen von Nahrung können ihn milde stimmen, sodass er schon bald darauf beginnt, unserem Pfeifen zu folgen. Es bahnt sich schon früh eine tiefe Freundschaft zwischen den beiden Charakteren an. Und ich schwöre bei Gott, sollte Trico im Laufe des Spieles irgendetwas passieren, stürme ich höchstpersönlich das Sony Headquarter und überschütte die Verantwortlichen mit einem Glas meiner gesammelten Tränen.

Release: 25. Oktober 2016 / PS4


Vampyr

London im Jahr 1918: Die Bwohner der Stadt leiden unter der Spanischen Grippe, haben darüber hinaus aber mit noch viel schlimmeren Dingen zu kämpfen. Eine mutierte Art von Vampiren („Skulls“) machen die Gegend unsicher, bedienen sich an den Menschen wie an einer Saftbar und hinterlassen eine tiefe Fuge aus Tod und Zerstörung. Anstatt in die Rolle eines Jägers zu schlüpfen, spielen wir in Vampyr selbst einen Untoten. Hauptcharakter in diesem Spiel ist Jonathan Reid, halb Arzt, halb Vampir, der sich auf die Suche nach einem Heilmittel gegen seinen ewigen Durst begibt und im Laufe der Geschichte diverse Entscheidungen treffen muss, die das weitere Geschehen beeinflussen.

Ob wir einen Menschen töten, ihn manipulieren oder einfach ignorieren, liegt in Vampyr ganz bei uns. So oder so müssen wir jedoch mit den Konsequenzen leben, denn auch wenn wir edlen Wertvorstellungen folgen, sind wir nach wie vor ein Vampir, der Blut trinken muss. Die Frage ist daher weniger, ob wir töten, sondern eher wen.

Haben wir eine Entscheidung getroffen, wird der zukünftige Spielfluss spürbar dadurch beeinträchtigt. Familienmitglieder werden das Verschwinden eines unserer Opfer bemerken, um ihn trauern oder ähnlich reagieren. Zudem drehen zunehmend Vampirjäger Runden durch die Stadt, vor denen wir uns in Acht nehmen müssen. Es gibt also eine ganze Menge Dinge, die wir beachten und in jede unserer Entscheidungen mit einfließen lassen müssen. Sind wir der hilfreiche Arzt, der unter seinem Vampirismus leidet – oder der rücksichtslose Vampir, der sich von moralischem Anstand freizumachen versucht? So viel steht allerdings klar: Da es sich um ein Gothic-Game handelt, wird es kein Happy Ending geben. Ausnahmslos alle der unterschiedlichen Endszenarien sind traurig, blutig oder erdrückend.

Release: 2017 / PS4, Xbox One, PC


Little Nightmares

Nun zu einem echten Schmuckstück der diesjährigen Gamescom, das aus dem Hause der Tarsier Studios geschneit kommt und daher hohe Erwartungen füllen muss. Denn die Jungs und Mädels dahinter haben bereits an großen Projekten wie LittleBigPlanet, Tearaway Unfolded und Hunger mitgearbeitet.

In Little Nightmares schlüpft der Spieler nun also in die Rolle eines kleinen – wirklich kleinen – Mädchens, das Six genannt wird. In ihrem knallgelben Regenmantel und mit ihrer zierlichen Figur sticht sie in der grauen, bedrohlichen Welt deutlich hervor. Viel erfahren wir im Vorfeld nicht über Six und so wissen wir weder, wo sie herkommt, noch wie sie auf die verlassene Unterwasserstation The Maw gelangt ist. Wir müssen ihr lediglich bei der Flucht von diesem Ort helfen.

Das wird spätestens in dem Moment klar, in dem wir uns mit ein bisschen Schieben und Hüpfen aus dem ersten Raum befreit haben und ein Stockwerk tiefer in die Küche stolpern. Hier treibt ein riesiger, fetter und alles andere freundlich gesinnte Koch sein Unwesen, der sich hustend und röchelnd vom Tisch an den Herd und wieder zurück schiebt. Da wir uns auf keinen Fall von ihm schnappen lassen dürfen und nicht im Kochtopf enden wollen, schliddern wir also vorsichtig von einem schattigen Platz zum anderen, schleichen uns um die Ecken und spüren dank Vibration des Controllers ganz genau, wann Six‘ Herzschlag in die Höhe schießt und wir uns inmittelbar in Gefahr befinden.

Hat uns der Koch doch einmal entdeckt, gibt es nur zwei Möglichkeiten: Im schlimmsten Fall erwischt er uns, beschert uns einen kleinen Herzinfarkt vor dem Bildschirm und schickt uns sofort zum letzten Speicherstand zurück, von wo aus wir das Level erneut starten müssen. Alternativ sind wir schneller und können uns dank riskanter Klettereinlage auf einem Schrank in Sicherheit bringen, sodass der widerliche Koch uns mit einen kurzen, dicken Armen nicht erreichen kann – oder legen einen Kurzsprint zurück und bringen uns in einem anderen Raum unter einem Tisch oder Thresen in Sicherheit. Sobald wir aus der Reichweite des Gegners raus sind, akklimatisiert sich das Geschehen und wir können unsere Flucht fortsetzen.

Mit diesem Spiel haben die Tarsier Studios einen wirklich interessanten Grusel-Titel geschaffen, der trotz leicht kindlicher Optik durchweg überzeugen konnte. Wer andere Spiele des Entwicklers kennt, wird auch keine Probleme mit der etwas verzögerten Steuerung haben, die sich leicht schwammig anfühlt. Dieser Titel wird es mit Sicherheit in mein Regal schaffen – behaltet ihn also im Auge, wenn ihr Fan von Herzrasen und Angstschweiß seid!

Release: Frühjahr 2017 / PS4, Xbox One, PC


Torment: Tides of Numenera

Wer sich noch an Planescape: Torment erinnert, das vor knapp 16 Jahren auf dem deutschen Markt erschienen ist, wird sich über diesen Titel ganz besonders freuen. Dank erfolgreicher Kickstarter-Kampagne soll im kommenden Jahr die Fortsetzung veröffentlicht werden, auf die wir im Rahmen der Gamescom einen ersten Blick werfen durften. Unter der charmanten und humorvollen Anleitung von Creative Lead Colin McComb gewährte uns inXile Entertainment eine Nase voll Abenteuer und schrägem Setting, das uns begeistert hat.

Die Entwickler bezeichnen Torment: Tides of Numenera in ihrer Präsentation herzlich als Singleplayer-Story-driven-Sci-Fi-Fantasy-RPG – und damit ist eigentlich schon alles gesagt! In isometrischer Perspektive geht es durch eine Welt, die verschiedene Zeiten miteinander zu vermischen scheint und wie ein wirres Produkt aus Mittelalter und Zukunft aussieht. Man sieht, spürt und weiß sofort zu schätzen, dass sich die kreativen Köpfe hinter diesem Spiel in Sachen Charaktere, Settings und Geschichte richtig austoben konnten, ohne sich dabei selbst allzu ernst zu nehmen. Denn wenn etwas für den Vorgänger Planescape spricht, dann wohl der unverwechselbare Humor, über den sich Fans auch in der Fortsetzung freuen dürfen.

Die Hintergrundgeschichte ergibt sich darüber hinaus ebenfalls aus Planescape: Im ersten Teil war ein Sterblicher auf der Suche nach dem ewigen Leben und überlistete den Tod, indem er seinen Geist an bestimmten Zeitpunkten einfach von einem Körper in den anderen übertrug. Sobald also ein Wirtskörper verfiel oder sich situationsbedingt in Gefahr befand, begab er sich auf die Suche nach einem alternativen Körper und ließ die alten Hüllen unbeaufsichtigt zurück. Die Zurückgebliebenen, oder auch Castoffs, entwickelten im Laufe der Zeit – sofern sie überlebten – ein eigenes Bewusstsein und obwohl sie sich nur verschwommen an das Geschehene erinnern konnten, blieb das Gefühl alleine gelassen worden zu sein. In Torment: Tides of Numenera schlüpfen wir nun also in die Rolle eines dieser Zurückgelassenen und begeben uns auf die Suche nach Antworten auf unsere offenen Fragen.

Release: Anfang 2017 / PC


Scalebound

Ein Titel, auf den ich mich seit der Präsentation auf der Messe unglaublich doll freue. In Scalebound schlüpfen wir in die Haut von Drew, einem jungen Mann, der auf unerklärliche Weise an Thuban, den letzten Drachen seiner Welt, gebunden ist und eine bisher nicht näher erklärte Freundschaft zu dieser Kreatur aufgebaut hat. Die Beziehung der beiden äußert sich sinnbildlich in Drews Arm, der von Drachenschuppen bedeckt ist und weitere Fragen aufwirft.

PlatinumGames und Microsoft präsentierten auf der Gamescom 2016 erstmals nähere Informationen zur Anpassung des Drachen. Insgesamt gibt es drei unterschiedliche Typen, in die Thuban gemorpht werden kann. Je nachdem, ob ihr ihn als Allrounder, agile Wyver oder schweren Tank gestaltet, können auch Kämpfe gegen Gegner andere Bahnen einschlagen. Während Thuban in Wyvern-Form einen Gegner aufgrund seines leichten Gewichtes nur mit Mühe und Not am Boden halten kann, gestaltet die Tank-Form das Ganze etwas einfacher und ermöglicht es Drew problemlos, mit dem Schwert draufzuhalten.

Zudem werdet ihr Thuban Rüstung kaufen können, die jedoch von Menschenhand geschaffen ist und daher im Laufe einer Schlacht beschädigt oder zerstört werden kann. Dann gilt es selbstverständlich, die Ausrüstung wieder auf Vordermann zu bringen, damit dem geflügelten Biest im nächsten Gefecht so wenig wie möglich passiert.

Doch das ist noch nicht alles, denn wenn ihr ein bisschen mit der DNA herumspielt, könnt ihr euren Drachen noch weiter aufpimpen. Bestimmte Körperteile wie Maul, Schwanz oder Flügel können auf diese Weise mit Elementarzaubern versehen werden. Auf diese Weise teilt Thuban wahlweise Eis-, Blitz- oder Feuerschaden aus und macht eure Gegner dem Erdboden gleich. Reicht das nicht aus, kann Drew mit Hilfe des Drachen-Links die Kontrolle über Thuban übernehmen und so richtig viel Taktik einfließen lassen. Denn etwas Vorsicht ist geboten: Befindet Drew sich in diesem Modus, bleibt er hilfos zurück und kann sich gegen Angriffe von Gegnern nicht wehren. Thuban muss also dafür sorgen, dass die Aufmerksamkeit einzig und allein auf ihm ruht. Habt ihr das Zusammenspiel von Drew und seinem Begleiter allerdings perfektioniert, wird der Schaden auf diese Weise maximiert und macht auch noch Spaß beim Zusehen.

Im zusätzlich angekündigten Multiplayer-Modus könnt ihr mit bis zu vier Spielern die Welt Draconis erkunden und gegen Monster antreten. Je nachdem, welches Level ihr dabei habt und wie viele Spieler ihr seid, wird auch das Level der Gegner und deren Anzahl entsprechend skaliert, um dröger Langeweile vorzubeugen.

Release: 2017 / Xbox One, PC


Detroit: Become Human

Auch mit diesem Spiel hat Sony auf der Gamescom mein Interesse geweckt, obwohl sich das stundenlange Anstehen für die Präsentation nur halb gelohnt hat – hier zeigte der Publisher nämlich lediglich dieselben Szenen wie auf der diesjährigen E3, was schnell für einen Dämpfer sorgte. Nichtsdestotrotz verspricht Detroit: Become Human ein interessanter Titel zu werden, der sich mit der Frage beschäftigt, was Menschlichkeit eigentlich bedeutet.

Gemäß seinem Namen stellt die Stadt Detroit den Rahmen für die Geschehnisse des Spiels. Hier haben Androiden in ferner Zukunft fast sämtliche Tätigkeiten der Menschen übernommen, arbeiten als Krankenschwestern, Lehrer, Polizisten und sehen dabei noch verteufelt menschlich aus. Sie führen maschinell ihre Arbeiten aus, ohne große Gefühle dabei zu empfinden oder an Erschöpfung zu leiden.

In der gezeigten Szene spielen wir Connor, einen Polizei-Androiden, der zu einer Geiselnahme gerufen wird. Schnell wird klar, dass es sich bei dem Täter um einen anderen Androiden handelt, der offensichtlich durchgedreht ist und nun ein junges Mädchen in seiner Gewalt hat. Connor darf keine Zeit verlieren. Einerseits muss er Hinweise sammeln, das bisherige Tatgeschehen rekonstruieren und die wenigen Zeugen befragen, um optimal auf die Situation vorbereitet zu sein. Andererseits bedeutet jede vergangene Sekunde, dass die Erfolgswahrscheinlichkeit seiner Mission sinkt. Je nachdem, wie wir uns entscheiden und auf welche Art und Weise wir mit dem Geiselnehmer später reden, kann die Mission ein unterschiedliches Ende nehmen. Ziel ist in der Demo jedoch ganz eindeutig, das Mädchen zu retten – egal, zu welchem Preis.

Optisch wirklisch schön anzusehen und mit unzähligen Ausgangsoptionen für jede Situation, bietet Detroit: Become Human nicht nur eine Story mit viel Potenzial, sondern auch einen hohen Wiederspielwert. Quantic Dreams schlägt hier in eine ähnliche Kerbe wie mit seinen anderen Werken Heavy Rain und Beyond: Two Souls, sodass uns ein überaus interessanter Titel ins Haus steht.

Release: 2017 / PS4


Ihr seht, die diesjährige Messe war mehr als erfolgreich und bot ein starkes Line-Up mit dem einen oder anderen Überraschungstitel. Trotz Warteschlangen bis nach Meppen, 3,60 Euro für einen Kaffee und hart umkämpften Goodies hatten wir jede Menge Spaß und konnten viele positive Eindrücke mit nach Hause nehmen. Im besten Falle haben wir euer Interesse für eines der Games wecken können – wenn ja, lasst es uns wissen, damit wir vielleicht mal gemeinsam eine Runde darin drehen können!

Eine Wortschmiedin mit Würfelpech, deren Herz nicht nur für Dungeons & Dragons schlägt, sondern auch für RPGs aller Art und Spaghetti Bolo. Ihr mieses Mojo holt aus jedem Würfel das Schlechteste raus - damit andere Spieler glänzen können.

Author wtfimcool
Published

Comments

No Comments

Leave a Reply

Ich akzeptiere