SPIEL 16 – Müde, Kinder, Menschenmassen

spiel16

Für uns ist 2016 ist das Jahr der Erst-Con-Besuche. So haben Bananepic, wtfimcool und ich uns am Samstag auf den Weg nach Essen gemacht, um uns die SPIEL 16 mal genauer anzuschauen.


Kein guter Start

Der Startschuss fiel im Morgengrauen, aber wir waren in Laune … Jupp, das Gut muss erst einmal weg bleiben, denn: MAN, war das früh! In Essen angekommen mussten wir uns in Anbetracht unserer Faulheit, im Voraus Karten zu besorgen, erst einmal anstellen. Und hier schon der erste Schock: Kinder, so weit das Auge reicht. Schnell zur nächsten Schlange, Karten gekauft und rein ins Getümmel … und noch mehr Knirpse! Bei der SPIEL handelt es sich ganz offensichtlich um eine sehr kinderfreundliche Messe. Gut für Familien, schlecht für uns. Also noch schnell die Jacken abgegeben, denn es ist ganz schön warm, und los geht’s! Das erste, was ich sehe, sind natürlich Rücken. Messen sind ja häufig gut besucht, so auch die SPIEL 16.

Let’s take a look

Dann schauen wir uns mal um. Die Messe war über mehrere Hallen verteilt. Neben Brettspielen konnten wir Rollenspiele, IndieGames und unterschiedliche Spieleverlage entdecken; viele davon boten Probierrunden mit und ohne professionelle Anleitung an. Die Gänge waren voller Menschen und ich (1,60m) konnte leider nicht so viel von den Angeboten sehen. Man sagte mir aber, dass es viele interessante Spiele gab und man zum Teil sogar gute Angebote in den unterschiedlichen Shops bekommen konnte.

Rollenspiele

Brettspiele sind ja ganz nett anzuschauen, aber seien wir mal ehrlich, wir wollten Rollenspiele sehen. Also hopp, hopp in Halle 2 gestürmt und das Angebot gescannt. Von Cthulhu über Splittermond bis zu obskuren uns bis dato unbekannten Rollenspielen war alles dabei. Naja, fast alles. Als echte DnD-Nerds überkam uns nach dem ersten Rundgang eine leichte Enttäuschung. Da Dungeons and Dragons in Deutschland einfach noch nicht beliebt genug ist, waren weder die Bücher, noch die Minis in Sicht. Problematisch waren auch hier die Menschenmassen, die engen Gänge und die Tatsache, dass wir auf die meisten Stände nur einen kurzen Blick werfen konnten, bevor uns ein weiterer Rücken den Weg versperrte.

Ein paar Schätzchen

Insgesamt haben wir es fast 3 Stunden in den engen Gängen ausgehalten. Natürlich haben wir auch ein paar kleinere Schätze gefunden. Würfel aus Edelsteinen und Holz, Kickstarter-Projekte, Rollenspiel-Regelwerke, die wir noch nie gesehen haben und eine wunderbare Kampf-Grid-Tischdecke (falls jemand eine bessere Idee für die Umschreibung hat, immer her damit). Bei der Tischdecke musste ich natürlich zu schlagen, so etwas ist einfach zu praktisch.


Fazit

Hmm, ich sollte mal die nächste Runde vorbereiten. Welches Regelwerk sollte ich nutzen? Welche Monster könnte ich auf die Helden hetzen? Uuuhh, eine neue Folge meines K-Dramas startet. Naja, mache ich die Vorbereitungen später . . .

Author Avola
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