The Name of the Wind – Fantasy vom Feinsten

Normalerweise versuche ich, erst dann Buchreviews von Reihen für euch zu schreiben, wenn ich alle aktuellen Bücher der Reihe gelesen habe. Bei „The Name of the Wind“ von Patrick Rothfuss muss ich da mal eine Ausnahme machen. Eine postive. Über 600 Seiten, klein geschrieben, haben mich einfach zu sehr fasziniert, sodass ich dieses Meisterwerk mit euch teilen möchte.


Der rothaarige Wirt

 

the_name_of_the_wind_uk_cover
The Name of the Wind by Patrick Rothfuss – Die erste Nacht

Wir beginnen in einer Taverne. Der Wirt, ein unscheinbarer Mann mit auffällig rotem Haar, putzt Gläser und bedient seine Kunden. „The Name of the Wind“ von Patrick Rothfuss ist die Geschichte von Kvothe, einem außergewöhnlichen Mann, der uns sein Leben in drei Tagen aus seiner Sicht erzählt. Ich kann mich nicht daran erinnern, wann ich ein so dickes Buch mit einem Ich-Erzähler gelesen habe und so gefesselt war. Kvothe Leben ist geprägt von Hochs und Tiefs. Jede neue Information, die seinen Wissensdurst stillt, gibt uns einen weiteren Einblick in die Welt, in der er lebt. Ein beeindruckender Charakter in einer interessanten Fantasy Welt.


Die erste Nacht

Kvothe erzählt seine Geschichte über drei Nächte hinweg, zumindest kündigt er dies an. „The Name of the Wind“ ist erst die erste dieser Nächste. Doch bereits hier werden wir von seinem Leben, der Tragik und seiner Stärke gefesselt. Vor allem die Magie dieser Welt faszinierte mich. Zum einen gibt es hier die Sympathie, eine Form der Manipulation, die ein bisschen an Vodoo erinnert, aber so viel mehr ist. Halte ich also z.B. etwas über ein Feuer, das mit dem Wasser in meinem Topf  von mir magisch verbunden wurde, fängt das Wasser an zu kochen. Doch die wirklich spannende Magie ist die Magie der Namen. Wenn man den Namen von etwas kennt, so kann man es beherrschen. Sollte man also den Namen des Windes kennen, kann man diesen befehligen.

Ein Stil zum Verlieben

Bücher leben vom Schreibstil ihres Autors. Manche Stile sind eher durchschnittlich, fesseln aber genauso stark, wie ein ungewöhnlicher Stil. Patrick Rothfuss hat definitiv keinen gewöhnlichen Stil. Alleine die Tatsache, dass das Buch aus einer Ich-Perspektive heraus geschrieben wurde, erschien mir bereits ungewöhnlich. Lange Zeit lag das Buch auf meinem „Zu Lesen!“ Stapel. Es ist dick, die Schrift ist klein, daher befürchtete ich, dass es sich um eines dieser langatmigen Werke handelt. Innerhalb eines Tages hatte ich die Hälfte des Buches verschlungen. Jedes Kapitel, jede Beschreibungen haben ihren Sinn und erzählen die Geschichte. An keiner Stelle hatte ich das Gefühl, dass das Buch langwierig oder uninteressant wurde. Ich habe jede Minuten mit dem Buch genossen.


 Fazit

 

Hmm, ich sollte mal die nächste Runde vorbereiten. Welches Regelwerk sollte ich nutzen? Welche Monster könnte ich auf die Helden hetzen? Uuuhh, eine neue Folge meines K-Dramas startet. Naja, mache ich die Vorbereitungen später . . .

Author Avola
Published

Comments

No Comments

Leave a Reply

Ich akzeptiere