Preacher – Die Stimme Gottes (?!)

Preacher-Cast
Die Charaktere von Preacher – copyright AMC, Amazone Prime

Wenn ihr uns nun schon länger folgt, wisst ihr, dass ich an kaum einer Comicbuch-Verfilmung vorbeigehen kann. Da ich aber dummerweise nur selten nach einer Folge Schluss machen kann, habe ich mit dem Start von Preacher gewartet, bis die meisten Folgen online waren.


Der Anfang einer Reise

Preacher ist die Geschichte um den texanischen Prediger Jesse Custer. Der „gute“ Junge hat eine nicht ganz reine Vergangenheit, aufgrund eines Versprechens findet er sich jedoch in einer texanischen Kleinstadt als Prediger wieder. Wäre dies die gesamte Story von Preacher, hätte die Serie mehr gemein mit „Eine himmlische Familie“ als einer Comic-Verfilmung. Also werfen wir einen Vampir in die Mischung, eine leicht psychopathische und extrem brutale Exfreundin, eine unbekannte Kraft, die Jesse erlangt, und zwei irre Typen, die diese wieder haben wollen. Na, klingt es schon eher nach Comic? Die unbekannte Macht sorgt dafür, dass der gute Preacher Leute dazu bewegen kann, Dinge zu tun. Er befehligt sie sozusagen.

Der gute Prediger

Eigentlich hat Jesse nur das Gute im Sinne. Der Preacher möchte seiner Kleinstadt helfen und die Bewohner wieder näher an Gott heranführen. Als Prediger gelingt ihm das leider nicht wirklich. Seine Kirche ist fast immer leer. Ein paar Bürger wenden sich an ihn, aber dies ist eine schwindend geringe Menge. Außerdem scheint jeder in dieser Stadt irgendwie einen kleinen (oder auch größeren) Schuss zu haben.

Die Serie lebt von ihren Charakteren und deren Ticks und Geisteskrankheiten. Fans des Comics dürfen übrigens beruhigt sein, auch der Cowboy kommt in der Serie vor. So besteht Preacher aus einer Vielzahl von unterschiedlichsten Charakteren, wobei ich persönlich den guten Prediger am langweiligsten finden. Aber ich darf da auch nicht mit reden, da ich mich gleich mal in den guten Cassidy verguckt habe.

Spannung, Spaß und Gedärme

Die erste Staffel Preacher ist eine Originstory, die eine schöne Mischung aus Hintergrundinformationen, Wahnsinn und Gore darstellt. Die Geisteszustände einiger Charaktere haben mich regelmäßig zum Lachen gebracht. Leider gab es auch immer mal wieder Stellen, die sich meiner Meinung nach etwas gezogen haben. Nicht jeder Charakter interessierte mich im gleichen Maße. Manchmal ging mir Tulip und ihre wilde Art doch ein wenig auf den Geist. Wenn Jesse anfängt zu predigen, fielen mir schon mal die Augen zu. Aber ich musste weiter schauen. Dank Amazon Prime habt ihr die Möglichkeit, die komplette erste Staffel und ihre gerade mal 10 Folgen zu verschlingen. Worauf wartet ihr also noch?


Fazit

Hmm, ich sollte mal die nächste Runde vorbereiten. Welches Regelwerk sollte ich nutzen? Welche Monster könnte ich auf die Helden hetzen? Uuuhh, eine neue Folge meines K-Dramas startet. Naja, mache ich die Vorbereitungen später . . .

Author Avola
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