Vorgestellt: Numenera

Am Sonntag geht unsere OneShot-Reihe endlich los! Da ich dieses Mal leite und mich mit dem System schon näher befasst habe, stelle ich es euch deswegen gleich mal vor. Numenera von Monte Cook bildet den Auftakt unserer neuen Kategorie. Zum Glück durfte ich die Regeln schon einmal als Spielerin testen, aber ich bin mir sicher, dass ich es auch so geschafft hätte.


Numenera: Eine längst vergangene Welt

Die Welt um Numenera ist fest mit den Regeln verbunden. Wir befinden uns auf der Erde, Million von Jahren in der Zukunft. Acht große Zivilisation hat unser kleiner Planet kommen und gehen sehen. Wesen, die Maschinen hervorgebracht haben, von denen wir gerade nur Träumen. Doch all diese Zivilisationen sind nun fort. Die Welt wurde zurückgeworfen in eine Art Mittelalter. Eine technologisch nicht entwickelte Welt, deren Oberfläche von Maschinen und Wundern überzogen ist und genau diese Dinge machen sich unsere Helden zunutze. Sie sammeln die sogenannten Cypher und Artefakte, um sie an die richtigen Personen zu übergeben oder auf ihren Abenteuern zu verwenden.

Je absurder, desto besser!

Diese Cypher bilden einen der Kernpunkte in Numeneras Regelssystem. Es gibt insgesamt nur drei Heldenklassen, die mit wenigen Fähigkeiten auskommen, doch da die Welt übersäht ist von Cyphern, können deren Fertigkeiten die Helden unterstützen. Dabei ist zu bedenken, dass Cypher meistens nur einmal und Artefakte mehrfach eingesetzt werden können.
Lässt man die Charaktererstellung erst einmal außen vor (wir benutzen vorgefertigte Charaktere), so ist das Spielprinzip simpel. Jede Aufgabe, jede Aktion hat einen Schwierigkeitsgrad, welcher von 1 bis 10 reichen kann. Diesen Wert multipliziert man Mal 3. Mit einem W20 muss der jeweils handelnde Spieler dann diesen Wert würfeln. Mit Hilfe besonderer Fähigkeiten, seiner Attribute oder Hilfestellungen, kann der Spieler die Schwierigkeit absenken. Liegt sie bei 0, muss nicht mehr gewürfelt werden. Und das war’s. So finden die Spieler heraus, ob sie die Wand hoch kommen oder den Banditen treffen. Selbst für den Schaden müssen sie nicht wüfeln, dieser ist immer für die jeweilige Waffe vorgegeben.

Nun habe ich die ganze Zeit nur von den Spielern geredet – was macht dann der DM? Würfeln muss dieser schon mal nicht. Jede Aktion hängt von den Spielern ab. Werden sie angegriffen, müssen sie ausweichen. Numenera ist ein System, das den Fokus sehr stark aufs Rollenspiel legt. Der DM ist in erster Linie der Erzähler. Klingt langweilig? Nun, es gibt die wunderbare Möglichkeit für den DM, in das Spiel einzugreifen. Hierzu verteilt er XP und erklärt eine Aktion automatisch für gescheitert, wirft neue Gegner in den Mix, macht den Spielern das Leben etwas schwerer. Diese XP können die Spieler zum einen für Verbesserungen, aber auch zum Bestehen oder Verbessern unterschiedlicher Aktionen nutzen. So entsteht ein gesundes hin und her zwischen DM und Spieler.


Fazit

Hmm, ich sollte mal die nächste Runde vorbereiten. Welches Regelwerk sollte ich nutzen? Welche Monster könnte ich auf die Helden hetzen? Uuuhh, eine neue Folge meines K-Dramas startet. Naja, mache ich die Vorbereitungen später . . .

Author Avola
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