Kuroko no basuke – Spiel von Licht und Schatten

Ich gebe zu, Sport ist gar nicht unbedingt meins. Dennoch habe ich mein Auge vor einiger Zeit auf einen Anime geworfen, der sich fast ausschließlich darum dreht. In Kuroko no basuke steht Basketball im Mittelpunkt und hat mir vor dem Bildschirm zumindest das Gefühl gegeben, als würde ich mich bewegen. Ihr wollt mehr darüber wissen, was es mit der Generation der Wunder auf sich hat? Dann Anpfiff!


Licht und Schatten

Der sechszehnjährige Taiga Kagami hat gerade einige Jahre im Ausland hinter sich und kehrt in seine Heimat Japan zurück. Als begeisterter und überaus ehrgeiziger Sportler hat er sich fest vorgenommen, der beste Basketballspieler des Landes zu werden und will sogar die berühmtberüchtige Generation der Wunder schlagen. Dabei handelt es sich um eine Gruppe von Spielern, die über unvergleichliches Können und je eine Spezialität im Basketball verfügen. Obwohl die Mannschaft nach der Middle School auseinander gebrochen ist, will Kagami gegen den Trupp antreten – egal wie.

Kurz nach seiner Rückkehr nach Japan trifft er dabei auf Tetsuya Kuroko, einen Mitschüler und eher mittelmäßigen Basketballspieler an seiner Schule. Obwohl Kagami den deutlich kleineren Sportler kaum ernst nimmt, hat Kuroko scheinbar einen Narren an ihm gefressen und beschwört: Er wird ihn bei seinem Vorhaben unterstützen. Kagamis Zweifel verfliegen, als Kuroko sich als sechstes, wenigerbekanntes Mitglied der Generation der Wunder entpuppt und seine Spezialität offenbart. Er ist ein Meister des Passspiels und verstärkt als „Schatten“ hinter bestimmten Spielern deren „Licht“, also ihre Fähigkeiten. Gemeinsam sägen sie am Thron der Generation der Wunder – und machen sich dabei glücklicherweise nicht nur Feinde, sondern auch Freunde.

Und die spielen wirklich nur Basketball?

Ja. Einfach ja. Ich bin ohne große Erwartungen an Kuroko no basuke herangegangen, weil mir das Charakterdesign gefallen hat. Dass die Jungs im Anime nur Basketball spielen, für Basketball trainieren, sich über Basketball streiten und wieder zusammenfinden, ist dabei absolut kein Problem. Tatsächlich habe ich in Kuroko no basuke mehr über diese Sportart gelernt als in all meinen Jahren Sportunterricht.

Die Skills der Generation der Wunder sind zweifelsohne ziemlich stark, aber nicht zu übermenschlich. Zwischen den Charakteren gibt es interessante Verbindungen, jede Menge Spannungen und richtig viel Konkurrenz. Das passt, hält die Stimmung der Serie oben und unterhält auch beim Bingewatchen hervorragend.

Neben Sport und Drama kommt auch die Comedy nicht zu kurz. Es ist eine gesunde Mischung, die Kuroko no basuke zu einem wirklich gut gelungen Anime macht. Die Story wird durch vielschichtige Charaktere und die ungewöhnliche Freundschaft zwischen Kagami und Kuroko zum Leben erweckt – allerdings wächst die Gruppe schnell heran. Gleichzeitig zeichnet sich Kagami durch seinen Ehrgeiz und die Konkurrenz zu Aomine aus (Kurokos ehemaliges „Licht“) und wirkt authentisch. Selbst sein „normales“ Team, das eigentlich im Schatten der Generation der Wunder steht, hat Charakter und wächst einem irgendwie ans Herz.


Fazit

Eine Wortschmiedin mit Würfelpech, deren Herz nicht nur für Dungeons & Dragons schlägt, sondern auch für RPGs aller Art und Spaghetti Bolo. Ihr mieses Mojo holt aus jedem Würfel das Schlechteste raus - damit andere Spieler glänzen können.

Author wtfimcool
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