Marvel’s Luke Cage – Mister Bulletproof

Marvel's Luke Cage
Marvel’s Luke Cage – © Marvel Television, ABC Studios, Netflix

Kaum sieht man den guten Luke Cage nicht mehr bei Jessica Jones, bekommt er auch schon eine eigene Serie. Mit ganz eigenem Charme erzählt die Serie, wie es dem Power Man in Harlem ergeht, was er erlebt und welchen fiesen Superschurken er den Garaus macht.


Willkommen in Harlem

Neue Gegend, neue Leute, neues Szenario, neue Feinde, neue Freunde. Luke Cage wollte ein neues Leben und das hat er bekommen. Und das merkt man. Ganz zu Beginn der Serie ist man sich nicht einmal ganz sicher, wo in der Timeline der Marvel-Serien die Show platziert ist. Vor Jessica Jones? Nach Jessica Jones? Das wird jedoch früh genug gelöst (Spoiler: Es spielt natürlich nach Jessica Jones). Um mal wieder unterzutauchen, arbeitet Luke dieses Mal nicht in einer Bar, sondern in einem Barber Shop, wird aber auch hier in diverses Drama hineingezogen. So wird schon bald aus dem unbekannten Fremden der schusssichere Superheld, der sich mit den Bösen anlegt.

Richtig gutes Flair

Stimmung ist alles. Das beweist Marvel immer und immer wieder. Auch in Luke Cage stellt das Filmstudio wieder klar, wie wichtig die richtige Stimmung ist. Passend zu Harlem und der in der Serie vorkommenden Community besteht der Soundtrack zu 90 Prozent aus jazzigen Tunes und Hip-Hop-Beats. Es passt perfekt zur Serie und untermalt Ambiente und Stil der Show.

Ecken und Kanten

So sehr die Serie mir auch Spaß gebracht hat, so anstrengend konnte sie auch manchmal sein. Handlung und Bösewichte waren zum Teil etwas zu vorhersehbar und auch Lukes Verhalten war nicht immer leicht mitanzusehen. Auch wenn seine Auftritte oft mehr als episch waren, war sein Moralapostel-Getue hin und wieder etwas unpassend. Auch das ein oder andere Love-Interest hätte man meiner Meinung nach einfach weglassen können. Warum muss man in jede Serie irgendwo eine Lovestory reinquetschen?


Fazit

Ist meistens als Drow Warlock unterwegs, versucht sich aber hin und wieder auch mal hinter dem Spielleiter-Schirm. Egal ob bei Dungeons & Dragons, Vampire the Masquerade oder Paranoia - so viele Möglichkeiten und so wenig Zeit. Und nein, es gibt nicht zu VIELE Würfel!

Author Bananepic
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