Train To Busan – I might no longer like trains

Train to Busan
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Kennt ihr das? Es gibt Filme, die wurden von allem und jedem gelobt und auch euer Interesse wurde geweckt, aber ihr schiebt sie vor euch hin. So ging es mir bei Train to Busan. Nun war es aber endlich soweit. Als ich ihn neulich auf AmzaonPrime Video entdeckt habe und ich etwas Zeit übrig hatte, habe ich ihn mir endlich vorgeknöpft. Und es war definitiv keine Zeitverschwendung.


Warum den Train to Busan nehmen?

Die Geschichte hinter Train to Busan ist schnell erzählt: Ein Workaholic-Vater verspricht seiner vernachlässigten Tochter, dass er sie mit dem Zug nach Busan zu ihrer Mutter bringt. So einfach und doch so kompliziert. Kurz nachdem die kleine Familie den Zug bestiegen hat, betritt eine leicht angeschlagenen Frau den selbigen. Sie sieht ein bisschen so aus, als hätte jemand ihr ins Bein gebissen und tatsächlich, kurz nachdem die Fahrt los geht, fängt die Damen an, die ersten Leute anzufallen. So entsteht eine Zombie-Epidemie in einem Zug. Viele Passagiere bleiben zunächst unverletzt und es beginnt eine Flucht durch den Zug und in vermeintliche Sicherheit.

Zombies

Bevor ich euch erzähle, was Train to Busan für mich besonders und einprägend gemacht hat, will ich euch noch kurz von den Zombies erzählen. Jeder Zombie Film hat hier seine eigenen Regeln, seine eigenen Zombies. Unsere Zug fahrenden Freunde sind schnell, haben milchige Augen und scheinen alles anzugreifen, was sich bewegt. Sie können weder sprechen, noch sich irgendwie anders artikulieren. Eine wirkliche Erklärung, was genau sie verursacht hat, erhalten wir übrigens auch nicht. Aber seien wir mal ehrlich, das WAS ist nur interessant, wenn ein WARUM dahinter steht. Hier war es aber einfach nur ein Unfall, eine Unvorsichtigkeit der Industrie.

So viel Gefühl

Was mich ein bisschen überrascht hat, war die Vielfältigkeit der Charaktere. Unsere Protagonisten hatten mehr Tiefe als man sie für einen Zombiefilm erwartet. So wachsen einem einige Passagiere regelrecht ans Herz, für andere kann ich immer noch nur tiefste Abscheu empfinden. Der Film wirkt wie eine kleine Kritik an unserer Gesellschaft, an der Tatsache, dass gerne mal nach unten gebissen und getreten wird. Er ist herzzerreißend, macht an einigen Stellen unglaublich wütend und bleibt einem länger im Kopf als man glauben würde.


Fazit

Hmm, ich sollte mal die nächste Runde vorbereiten. Welches Regelwerk sollte ich nutzen? Welche Monster könnte ich auf die Helden hetzen? Uuuhh, eine neue Folge meines K-Dramas startet. Naja, mache ich die Vorbereitungen später . . .

Author Avola
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